Gutshof Woldzegarten

Geschichte der Region

Nach der letzten Eiszeit hat es bereits um 8000 v. Chr. eine menschliche Besiedlung von Mecklenburg gegeben. Aus dieser Zeit findet man im Gebiet um Woldzegarten acht große Hügelgräber.

Das erste Jahrtausend n. Chr. war durch slawische Stämme mit ihren riesigen Ringwall-Anlagen um ihre Siedelungen und Tempelburgen geprägt. In der deutschen Ostexpansion (12. Jhdt.) wurden die Slawen nach und nach unterworfen und christianisiert. Mit einem solchen „Wenden-Kreuzzug“ ist auch die Familie von Flotow um 1160 nach Mecklenburg gekommen.

Im 30-jährigen Krieg wurde das Land von Dänen, Schweden, Franzosen und Preußen heimgesucht und bis zur Unkenntlichkeit verwüstet. Nur langsam erholte sich das Land. Adel und Ritter sicherten sich den Nutzen an den Werten, die das Volk mit der Hände Arbeit aus dem Boden holte. Erst 1820 wurde die Grundlage dieser Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung durch die Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg beseitigt.

Die sowietische Besatzung und nachfolgende kommunistische Gesellschaftsordnung führte zur völligen Auflösung der zahlreichen Landgüter, und leider auch zu Zerstörung und Abriss zahlreicher landestypischer Schlösser und Herrenhäuser.