Gutshof Woldzegarten

Flora & Fauna

Schon kurz nach Frühlingsbeginn sind die Wiesen überzogen von dottergelben Punkten, dem blühenden Löwenzahn. Bald werden die Wege gesäumt von leuchtend rotem Klatschmohn, durchmischt von tiefblauen Kornblumen. Dies ist auch die Zeit, in der ganze Landstriche vom blühenden Raps in ein fast unnatürlich wirkendes strahlendes Gelb getaucht sind.

Im Frühsommer brechen auf der Wasseroberfläche vieler verschwiegener Waldseen die Knospen der weißen Seerose auf. Vielleicht sitzt auf einem ihrer tellergroßen Blätter gerade ein ungeniert quakender Teichfrosch, der sein Laichgeschäft hinter sich gebracht hat.

Sein Verwandter, der Moorfrosch, laicht dagegen schon Ende März, wenn sein Laichgewässer gerade eisfrei geworden ist, wobei die Männchen sich in dieser Zeit sogar himmelblau färben.

Typisch für die Region sind die Kraniche, von denen einige mit betörendem Gesang und kunstvollem Tanz ihre Angebetete gewinnen können und zum Brüten hier bleiben. Die meisten aber – und das sind Tausende – nutzen als Zugvögel die Müritzregion nur zur Rast und ziehen weiter.